Laufszene

Anna Gehring gigantisch

Anna Gehring etabliert sich in der Spitze der deutschen Langstreckenläuferinnen.  Mit ihrem Sieg bei der LM über 10 km in Kaltenkirchen in 33:47 steht sie nun auf Platz fünf der DLV-Bestenliste. Die Athletin vom Itzehoer SC gewann bei windigen Bedingungen deutlich  mit 59 Sekunden vor Maya Rehberg (SG TSV Kronshagen/Kieler TB).  Landesmeister  wurde ihr Vereinskollege Steffen Uliczka mit 31:27. Gehrings Zeit ist umso bemerkenswerter, weil sie zwei Tage vor der LM in Berlin die 5000 Meter in 15:52,88 bewältigte: Rang drei in der DLV-Bestenliste und Qualifikation für dir U23-EM im Bydgoszsz.

Dethlefs schnellster SH-Läufer

 

Als schnellster Schleswig-Holsteiner erreichte bei den Deutschen Meisterschaften im Halbmarathon Pascal Dethlefs (LG Flensburg) in 1:08:20 das Ziel als 21. in der Gesamtwertung. Dennis Mehlfeld (Lübecker SC) kam mit 1:12:10 auf Platz 64. Flotteste Nordfrau: Verena Becker (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) durchlief die 21,1 km in 1:30:24 auf Rang 62. Bei den im Rahmen des Hannover-Marathons ausgetragenen Meisterschaften gab es bei den Männern 425  und bei den Frauen 194 Finisher.

Zuwächse und Verluste

 

Wie entwickelt sich das Laufgeschehen zahlenmäßig? Die erste Bilanz nach den Frühjahrsläufen in Schleswig-Holstein zeigt ein recht unterschiedliches Bild. 3-mal ein Plus, 3-mal ein Minus, 1-mal ein Plusminus. Der Flensburger Stadtwerkelauf legte gegenüber 2016 um 19 % auf 565 Finisher zu. Um 16% (192 Finisher) steigerte sich der Knicklauf in Schmalensee, während der Sparkassen-Ostseelauf in Timmendorfer Strand mit einem 3-%-Zuwachs 1206  Finalisten listen konnte. Einbußen gab es beim Bad Oldesloer Travelaufauf ( minus 19%), beim Loop över de Kammbarg in Joldelung (16%) und beim Kieler Hochbrückenlauf (6,5%). Der Syltlauf erreicht in etwa das Vorjahresergebnis (714).

 

Neue Broschüre über SH-Läufe

Eine vierfarbige Broschüre feiert Premiere: Erstmals ist in diesem Jahr ist das Heft “Laufen in Schleswig-Holstein” erschienen. Kurz aufgeführt sind zunächst tabellarisch alle beim Schleswig-Holsteinischen Leichtathletik-Verband (SHLV) gemeldeten Läufe, es folgen in Anzeigen-Foto-Text-Form ausführlichere Infos über Laufveranstaltungen. Offiziell vermessene Strecken werden dann gelistet sowie Landesrekorde und zulässige Strecken für die Altersklassen. Die Broschüre ist kostenlos, liegt zum Beispiel in Sportgeschäften aus wie auch im Vereinsheim vom TSV  Ratekau. Erarbeitet wurde das Heft von renommierten Laufveranstaltern und dem SHLV.

Niederlagen für Uliczka/Rehberg

Niederlagen für Uliczka/Rehberg
Faustdicke Überraschungen beim 52. Bergedorfer Cross. Dauersieger Steffen Uliczka (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) musste sich von Jan Simon Hamann (Hamburg Running) klar geschlagen gegeben. Nach 9,9 km betrug der Vorsprung 28 Sekunden. Seine 10-km-Bestzeit steht bei 30:01, die von Uliczka bei 29:03. Dieser wiederum war beim Berlin-Marathon bester Deutscher in 2:15:02, Hamanns Rekord steht bei 2:19:46.  Eine ebenso unerwartete Niederlage erlitt Olympiateilnehmerin Maya Rehberg (Kronshagen/Kiel) , die die nach 5,98 km vier Sekunden hinter Christina Gerdes (Hamburger SV) das Ziel passierte. Die erst 21-Jährige lief im Januar in der Halle die 3000 Meter in 9:41. Hamann und Gerdes – mischen zwei neue Namen das Laufgeschehen auf?

Teegen holt Meisterschaft

Isabell Teegen vom SC Rönnau 74, Rund-um-Ratekau-Siegerin im letzten Jahr, holte sich bei den Norddeutschen Leichtathletikmeisterschaften in Neubrandenburg den Titel über 1500 m in 4:28,31. Ihre Vereinskollegin Johanna Schulz, Zweite 2015 in Ratekau, errang über 800 m in 2:10,68 ebenfalls die Nordmeisterschaft. Teegen sagte in Ratekau bei der Siegerehrung: “Wenn es terminlich passt, starte ich 2017 in de Ratekauer  Running-Arena.” Hoffen wir also auf einen Ratekau gesonnenen Terminplan.

 Marathon unter 2 Stunden

Unglaublich! Verrückt? Aber war. . . Das Marathonprojekt sub2hours gibt es wirklich. Mit einem Etat von 30 Millionen Dollar (Hauptfinanzier NIKE) soll der Marathon bereits 2017 unter die magische Zwei-Stunden Marke gedrückt werden. Wissenschaftler, Athletenmanager und Trainer wollen dies durch Verbesserungen zum Beispiel bei Ernährung, Biomechanik (Laufstil) und Equipment (Schuhe) erreichen. Zu dem dreiköpfigem Läuferteam gehört der kenianische Olympiasieger Eluid Kipchoge mit einer Marathonbestzeit von 3:03:05. Der Weltrekord beträgt 2:02:57. Wann und wo der Rekordversuch genau gestartet wird ist noch unklar. Gerüchte besagen auch, dass der “Wahnsinnslauf” nicht bei einem offiziellen Wettkampf, sondern auf einer optimalen Solostrecke unternommen wird.

Pascal Dethlefs hat 2017 Ratekau wieder im Visier

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Änderung: 01.09.2017

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